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Die Wirkung des AVG-Börsenhandelssystems

Die Jahre 2018 und 2019 sowie die ersten 6 Monate 2020 zeigen in ihrer Summe deutlich die Leistung und die Vorzüge des AVG-Systems sowie den Grund dazu:

Das AVG-Börsenhandelssystem hat seinen größten Vorteil in Abschwung­phasen, also in Zeiten breitflächiger Kursverluste. In guten Zeiten kann das AVG-System mithalten.

Zusammengefasst ergibt sich ein deutlich besseres Ergebnis als beim Index.

Dieses Muster kann seit 1999 - also über die gesamten letzten 20 Jahre hinweg - nachvollzogen werden. Es ist systemimmanent. Unser eigenes realisiertes Handelsergebnis seit 01.08.2018 bis zum 30.06.2020 mit dem AVG-System lautet so:

31.07.2018 8-12/2018 2019 1-6/2020 8/2018-6/2020
DAX - 17,5% + 25,5% - 7,1% - 3,9%
(12.806) (10.558) (13.249) (12.310)
Ist-Ergebnis
Karriere AG + 24,4% + 23,5% + 32,8% + 104,4%
(Realisierte Kursgewinne nach Transaktionskosten)

„Wir brauchen den Kursverlauf nicht zu kennen. Wir sind immer dabei.“


Entwicklung des Börsenhandelssystems

Die kurzfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (seit dem Verwertungsbeschluss 08/2018)

Am 27. Juli 2018 hat die Mitgliederversammlung der AVG eG einstimmig beschlossen, ihr Börsenhandels­system in einem Investment­fonds einem breiten Publikum anzubieten und die AVG eG aufzulösen. Seit seinem praktischen Einsatz im August 2018 hat das AVG-Börsenhandels­system H9mKmGM/mPD für uns als bisher alleinigem Lizenznehmer der AVG bis 30.06.2020 in 23 Monaten ein Plus von + 104,4% erbracht (DAX in der gleichen Zeit: - 3,9%). Der letzte Monat (Juni 2020) produzierte ein Plus von + 2,8%, während der DAX sich leicht erholte.

Börsenjahr 2020

Die ersten 6 Monate des Börsenjahrs 2020 verdeutlichen noch einmal besonders den Vorteil des AVG-Börsen­handels­systems insbesondere in schwierigen Zeiten. Unser Index-Derivate-System funktioniert in Zeiten breitflächiger Abschwung­phasen besonders gut:

8er kombi mpd vs dax bis 2006

Warum gibt es eigentlich (noch) keinen solchen Investmentfonds für das breite Publikum?

Seit dem Verwertungsbeschlss der AVG eG (Auflösungs­beschluss) haben wir als Lizenz­nehmer damit folgendes Ergebnis erzielt:

8er kombi mpd 1807 2006

Dieses Ergebnis, das in 23 Monaten erzielt wurde, entspricht einer Rendite von + 45,2% p.a. Der maximale Kurs­rückschlag belief sich auf - 15,5% und es dauerte nur 5 Monate, um diesen vorüber­gehenden Rückschlag wett zu machen.

Dieses Ergebnis fügt sich nahtlos ein in die Historie seit 2010:

Die mittelfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (2010 - 2020)

8er kombi mpd 1012 2006
Linke Skalierung: Einheitswert (in der Praxis ein Vielfaches davon)

Die hohe Sharpe-Ratio zeigt, dass das AVG-System nicht nur profitabel ist, sondern auch relativ sicher. Innerhalb von 10 Jahren haben wir ein Handelssystem geschaffen, das die zugrundeliegenden Indices sowohl in der Performance übertrifft als auch das Risiko - die Rückschläge - erheblich reduziert in Höhe und Dauer.

Die Fakten:

AVG DAX
Systemergebnis 12/2010 - 06/2020 821% 84%
Rendite p.a. 26,1% 6,6%
Maximale Rückschlagszeit (Monate) 18 24
Positive Monate 73,9% 57,4%
Sharpe Ratio (mtl. Basis) 1,00 0,38

Die langfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (10/1999 - 04/2020)

8er kombi 20yr 2004 ak8mio

Das Chart zeigt, dass das AVG-Börsen­handels­system über den gesamten Zeitraum der letzten 20 Jahre hinweg überdurch­schnittliche Ergebnisse erzielt hat. Es basiert auf einem fiktiven Anfangs­kapital von 8 Mio. €, annähernd unserem heutigen Handels­kapital, und einer System­variante, die unserem tatsächlichen Ergebnis der letzten 23 Monate entspricht. Bemerkenswert ist auch im Langfrist­vergleich, wie verhältnismäßig gering die zwischen­zeitlichen Rück­schläge waren und wie schnell – im Vergleich zum DAX – sie wieder aufgeholt werden konnten. Das AVG-Börsen­handels­system schlägt den Index auch im 20-Jahres-Vergleich und damit in allen Betrachtungs­zeiträumen. Die Fakten:

Kurzfristige
Bewertung
Mittelfristige
Bewertung
Langfristige
Bewertung
08/2018 -
06/2020
12/2010 -
07/2018
10/1999 -
11/2010
Zeitraum Monate 23 92 134
Zeitraum Gesamt ____________ 20 Jahre 9 Monate ____________
(Realisierte und bestätigte Kurs­gewinne nach Trans­aktions­kosten) (Anpassung der tatsächlichen Kurs­gewinne an die System­variante) (Backtesting der Systemvariante auf Basis der tat­säch­lichen Kurs­entwicklung)
AVGH6
mKAmGMmPD
AVGH6
mKAmGMmPD
Aktuelles
Ist-Ergebnis
Juni 2020 + 2,8%
Gesamtertrag + 104,4% 1338% 3418%
p.a. + 45,2% 41,0% 37,6%
pos./neg. Monate 18 / 5 75 / 17 111 / 23
% pos. Monate 77,3% 81,5% 82,8%
Max. Rückschlag - 15,5% - 27,5% - 26,5%
Max. Rückschlagsdauer 5 Monate 12 Monate 8 Monate
Standardabw. p.M. 7,5% 7,4% 7,0%
Standardabw. p.a. 26,2% 25,6% 24,3%
Sharpe Ratio (Tagesbasis) 1,73 1,63 1,55


Wie schneidet das AVG-System gegen bestehende Fonds ab?

Das AVG-Börsenhandelssystem im Vergleich mit Index-Fonds weltweit

Teil 1: der 1-Jahresvergleich

8er kombi vs index fonds 1yr 2005

Teil 2: der 3-Jahresvergleich

8er kombi vs index fonds 3yr 2005

Die internationalen Börsen konnten aufgrund des wechselvollen Verlaufs der letzten 3 Jahre im Wesentlichen kein Plus erzielen. Das AVG-System macht eine Ausnahme. Natürlich ist zu berücksichtigen, dass das angeführte Ergebnis nur die Kurs­gewinne darstellt, die AVG aber (noch) kein Fonds ist. Dementsprechend bleiben hier zu Unrecht die Verwaltungs- und Management­gebühren außer vor. Der Vorsprung des AVG-Systems ist jedoch so groß, dass auch eine großzügige Belastung mit Gebühren die prinzipiellen Aussagen nicht ändern würde.


Teil 3: der 5-Jahresvergleich

8er kombi vs index fonds 5yr 2005

Während der stärkste ETF der letzten 5 Jahre (Nasdaq 100) um 87,3% gestiegen ist, erreichte die AVG8erKombi Kursgewinne von 342% (+37% p.a.). Diese riesige Differenz gilt für alle Länder-ETFs, auf welchem Kontinent auch immer, auch für den MSCI World.

Die Besonderheit des AVG-Systems zeigt sich nicht nur in der Höhe der Performance, sondern insbesondere in der Reduzierung des Risikos (der Kursrückschläge). Dies zeigt auch ein Vergleich mit den wertvollsten Aktien der Welt:

8er kombi vs stocks 2005

Die ersten 6 Monate im Jahr 2020 waren besonders schwierig für alle Börsen weltweit. Trotzdem gab es auch einzelne Aktien, die in dieser Zeit Kurssteigerungen zu verzeichnen hatten: Tesla, Amazon und Netflix lagen noch über der AVG-Performance von + 32,8%. Allerdings mussten alle Aktien auch der stark schwankenden Börse Tribut zollen:

8er kombi vs stocks drawdown 2005

Der Unterschied z.B. bei Tesla zwischen dem Höchstkurs vor der Corona-Krise und dem Tiefst­kurs betrug -61%! Das sehr hohe Plus wurde somit mit einem sehr starken zwischen­zeitlichen Rückgang erkauft.
Auch Amazon und Netflix, die beiden anderen Aktien, die das AVG-Ergebnis noch übertroffen haben, mussten Kursrückschläge von -22% bzw. -23% hinnehmen. Im Unterschied zu diesen Aktien verlor das AVG-System in diesen ganzen 6 Monaten nur maximal -6% und dieser Rück­schlag war nach 18 Tagen wieder aufgeholt.


Der Aufbau des AVG-Börsenhandelssystems

Performance und Risikoreduzierung des AVG-Börsen­handels­systems sind weit über­durch­schnittlich. Diese Handels­systematik übertrifft insbesondere die zugrunde­liegenden Indices in hohem Maße sowohl kurz-, mittel- und langfristig, also zuverlässig. Dieses Ergebnis bedarf einer Begründung.

Zielsetzung der Entwicklung des AVG-Börsenhandels­systems war, ein automatisiertes Handels­system zu schaffen, das die Börsen­dynamik erhält, aber die Wert­schwankungen vermindert und damit insbesondere für die private Alters­vorsorge besser geeignet ist als andere börsen­basierte Angebote.

3 Faktoren bestimmen das Ergebnis des AVG-Systems für jeden Anwender:

  1. Die Subsysteme
  2. Die Risikoentscheidung (leverage)
  3. Die Money-Management-Regeln


1. Die Subsysteme

Grundlegend für das AVG-System ist die Beobachtung, dass die Börse ein zufalls­gestörtes Schwingungs­system ist und es deshalb kein einzelnes Regel­system geben kann, das alle Börsen­lagen zugleich erfolgreich abbilden kann. Die Ziel­setzung der Verminderung der Wert­schwankungen kann daher nur auf verschiedenen Ebenen der Diversifizierung erreicht werden. Beim AVG-System sind dies die

Der eher ergebnis­verflachenden Wirkung der Diversifizierung steht dem gegenüber die ergebniserhöhende Wirkung der Long/Short-Investitionsmöglichkeit von Futures (oder Optionen).

Nur durch die Tatsache, dass in beiden Richtungen gehandelt werden kann - mit dem Trend und gegen den Trend - , ist es möglich, ein höheres Ergebnis als das Index-Ergebnis zu erreichen.

Auf Basis dieser Prinzipien sind eine ganze Reihe von praktischen Umsetzungen möglich. Um Verwechslungen auszu­schließen und zur eindeutigen Nachvollziehung der Ergebnisse aus den tatsächlichen Kursen der Vergangenheit hat jede System­variante eine unverwechselbare Kennzeichnung, die den Inhalt der Variante widerspiegelt.

Die AVG-Kennzeichnung beginnt derzeit mit

"8er Kombi"

Aus der Fülle möglicher Handelssysteme haben wir 8 Systeme ausgearbeitet, die zusammen­passen, d.h. die unter­schiedliche Börsen­lagen abbilden und daher in der Summe eine geringere Standard­abweichung aufweisen als jedes einzelne System, das wiederum lang­fristig mindestens so gut performt wie der zugrunde­liegende Index. Diese Auswahl von (nur) 8 Handels­systemen ist dabei lediglich technisch bedingt. Wir selbst haben bereits 20 Systeme entwickelt, die prinzipiell einsetzbar sind. Mit entsprechender Computer­leistung wäre eine weitere Optimierung und die Ausdehnung auf weitere Zeit­rahmen und Märkte denkbar und wahrscheinlich.

2. Die Risikoentscheidung (leverage)

Das absolute Ergebnis des AVG-Systems wird von der gewählten leverage (Hebel) bestimmt.

AVG H(1-9)

Prinzipiell möglich ist der Verzicht auf einen Hebel ("H1") genau so wie der Einsatz eines hohen Hebels ("H9"). Das Chancen-Risiko-Verhältnis, z.B. gemessen an der Sharpe Ratio, ist in allen Varianten nahezu gleich: Der mögliche höhere Ertrag wird in aller Regel durch eine höhere Schwankungs­breite (Standard­abweichung) ermöglicht/erkauft. Die Wahl des Hebels hat daher an der individuellen subjektiven Risiko­präferenz zu erfolgen sowie an den eigenen Rahmen-/Rand­bedingungen (z.B. durch gesetzliche Grenzen).

Die externen Gutachten wurden alle unter dem Gesichts­punkt des geringsten Risikos (H1) erstellt. Unser eigener Einsatz richtet sich dagegen nach dem höchsten Ertrag, der möglich ist, ohne die Schwankungs­breite des DAX zu über­schreiten (H9). In der Praxis haben wir damit bisher das System­ergebnis von H6 erreicht. Dieses Verhältnis von 2/3 Praxis­ergebnis zu System­ergebnis (vergleichbar mit einem „Wirkungsgrad“ in der Technik) ist auf einen Verlust durch Transaktions­kosten und Slippage zurückzuführen. Institutionelle Anleger könnten durch direkten Börsen­zugang sowie verstärktem Ressourcen­einsatz somit das Praxis­ergebnis noch erhöhen.

3. Die Money-Management-Regeln

Das gegenwärtige AVG-Börsenhandels­system basiert nicht auf einer "Buy and Hold"-Strategie, also einer langfristigen und einmaligen Entscheidung, sondern auf Variabilität und Festlegung eines Zeitrahmens. Entsprechend zu unseren bisherigen technischen Möglichkeiten sind alle Subsysteme auf einen mittleren Rahmen ausgerichtet (kein High-Speed-Handel, kein Buy-and-Hold). Die Einzel­entscheidungen (Dauer zwischen An- und Verkauf mit einem Teil des Gesamt­kapitals), also die Trades, dauern in der Regel zwischen einigen Stunden und einigen Tagen, in wenigen Fällen einige Wochen. Den Transaktions­kosten kommt daher eine wesentliche Bedeutung zu.

Zum Einsatz und der Verteilung des Handels­kapitals wurden bisher 3 Regeln erarbeitet, die sich als sehr nützlich erwiesen haben. Sie werden in der Kenn­zeichnung mit "m/o" ausgewiesen, also "mit" oder "ohne".

Bei unserem eigenen Handel wenden wir alle 3 Prinzipien an (Kapitalausgleich: „KA“, Gewinn­mitnahmen: „GM“ sowie Progression und Degression: „PD“). Damit wurde erreicht, dass im Durch­schnitt nur 4 der 8 Systeme jeweils gleich­zeitig im Einsatz sind und wir im Durchschnitt nur an der Hälfte aller Tage handeln.

Somit gilt:

   8 Subsysteme (z.B. "8er Kombi")
+ 1 Risikopräferenz (z.B. "AVGH9")
+ 3 Money-Management-Regeln (z.B."mKAmGMmPD")
= 12 Entscheidungen = Aktuelle Systemvariante


Die Umsetzung des AVG-Systems hat sich im Laufe der Jahre immer weiter­entwickelt: Auf der Basis der immer gleichen Subsysteme wurden immer mehr Money-Management-Techniken entwickelt, die die Ergebnisse des Systems kontinuierlich verbesserten, wie nachfolgende Übersicht zeigt:

8er kombi varianten vs dax 2006

Die 1. MM-Technik (im Chart grau) ist die älteste der Techniken. Sie wird seit vielen Jahren eingesetzt und bewirkt, dass kein einzelnes Subsystem wert­bestimmend ist, sondern die Gesamtheit der Subsysteme.
Ab August 2018 wurde die 2. MM-Technik angewandt (im Chart orange) und ab November 2019 die 3. MM-Technik (im Chart violett). Diese beiden Techniken stabilisieren die Ergebnisse.
Unser eigenes Ergebnis (im Chart grüne Linie) zeigt, dass wir auf Basis der neuen MM-Techniken noch weiteres Entwicklungs­potenzial haben, insbesondere durch Senkung der Slippage und die Expansion in weitere Weltmärkte.