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Die Wirkung des IDS-Börsenhandelssystems

(IDS = Index-Derivate-System)

Die Jahre 2018 und 2019 sowie die ersten 11 Monate 2020 zeigen in ihrer Summe deutlich die Leistung und die Vorzüge des IDS-Systems sowie den Grund dazu:

Das IDS-Börsenhandelssystem hat seinen größten Vorteil in Abschwung­phasen, also in Zeiten breitflächiger Kursverluste. In guten Zeiten kann das IDS-System mithalten.

Zusammengefasst ergibt sich ein deutlich besseres Ergebnis als beim Index.

Dieses Muster kann seit 1999 - also über die gesamten letzten 20 Jahre hinweg - nachvollzogen werden. Es ist systemimmanent. Unser eigenes realisiertes Handelsergebnis seit 01.08.2018 bis zum 30.11.2020 mit diesem System lautet so:

31.07.2018 8-12/2018 2019 1-11/2020 8/2018-11/2020
DAX - 17,5% + 25,5% + 0,3% + 3,8%
(12.806) (10.558) (13.249) (13.291)
Ist-Ergebnis
Handel + 24,4% + 23,5% + 51,9% + 133,3%
(Realisierte Kursgewinne nach Transaktionskosten)

„Wir brauchen den Kursverlauf nicht zu kennen. Wir sind immer auf der richtigen Seite dabei.“


Entwicklung des Börsenhandelssystems

Die kurzfristige Entwicklung des IDS-Börsen­handelssystems

Börsenjahr 2020

Die ersten 11 Monate des Börsenjahrs 2020 verdeutlichen noch einmal besonders den Vorteil des IDS-Börsen­handels­systems insbesondere in schwierigen Zeiten. Unser Index-Derivate-System funktioniert in Zeiten breitflächiger Abschwung­phasen besonders gut:

8er kombi mpd vs dax bis 2011

Unser System im praktischen Einsatz

8er kombi mpd 1807 2011

Dieses Ergebnis, das in 28 Monaten erzielt wurde, entspricht einer Rendite von + 43,8% p.a. Der maximale Kurs­rückschlag belief sich auf - 15,5% und es dauerte nur 5 Monate, um diesen vorüber­gehenden Rückschlag wett zu machen.


Die mittelfristige Entwicklung des IDS-Börsen­handelssystems (2010 - 2020)

8er kombi mpd 1012 2011
Linke Skalierung: Einheitswert (in der Praxis ein Vielfaches davon)

Die hohe Sharpe-Ratio zeigt, dass das IDS-System nicht nur profitabel ist, sondern auch relativ sicher. Innerhalb von 10 Jahren haben wir ein Handelssystem geschaffen, das die zugrundeliegenden Indices sowohl in der Performance übertrifft als auch das Risiko - die Rückschläge - erheblich reduziert in Höhe und Dauer.

IDS DAX
Systemergebnis 12/2010 - 11/2020 957% 98%
Rendite p.a. 26,6% 7,1%
Maximale Rückschlagszeit (Monate) 18 24
Positive Monate 74,2% 57,5%


Die langfristige Entwicklung des IDS-Börsen­handelssystems (10/1999 - 04/2020)

8er kombi h5 mpd log 9910 2004

Das Chart zeigt, dass das IDS-Börsen­handels­system über den gesamten Zeitraum der letzten 20 Jahre hinweg überdurch­schnittliche Ergebnisse erzielt hat. Es basiert auf einem fiktiven Anfangs­kapital von 8 Mio. €, annähernd unserem heutigen Handels­kapital, und einer System­variante, die unserem tatsächlichen Ergebnis der letzten 28 Monate entspricht. Bemerkenswert ist auch im Langfrist­vergleich, wie verhältnismäßig gering die zwischen­zeitlichen Rück­schläge waren und wie schnell – im Vergleich zum DAX – sie wieder aufgeholt werden konnten. Das IDS-Börsen­handels­system schlägt den Index auch im 20-Jahres-Vergleich und damit in allen Betrachtungs­zeiträumen.

Systemergebnis 247 Monate v. 1.10.1999 - 30.4.2020

Ergebnis
DD max. %
DD max. Mon.
Sharpe Ratio
DAX
p.a.
+110,9%
+3,7%
-72,7% 87 0,16
IDSH5mKAmGMmPD
p.a.
+45.687%
+34,7%
-29,2% 20 1,59


Der Aufbau des IDS-Börsenhandelssystems

Performance und Risikoreduzierung des IDS-Börsen­handels­systems sind weit über­durch­schnittlich. Diese Handels­systematik übertrifft insbesondere die zugrunde­liegenden Indices in hohem Maße sowohl kurz-, mittel- und langfristig, also zuverlässig. Dieses Ergebnis bedarf einer Begründung.

Zielsetzung der Entwicklung des IDS-Börsenhandels­systems war, ein automatisiertes Handels­system zu schaffen, das die Börsen­dynamik erhält, aber die Wert­schwankungen vermindert und damit insbesondere für die private Alters­vorsorge besser geeignet ist als andere börsen­basierte Angebote.

3 Faktoren bestimmen das Ergebnis des IDS-Systems für jeden Anwender:

  1. Die Subsysteme
  2. Die Risikoentscheidung (leverage)
  3. Die Money-Management-Regeln


1. Die Subsysteme

Grundlegend für das IDS-System ist die Beobachtung, dass die Börse ein zufalls­gestörtes Schwingungs­system ist und es deshalb kein einzelnes Regel­system geben kann, das alle Börsen­lagen zugleich erfolgreich abbilden kann. Die Ziel­setzung der Verminderung der Wert­schwankungen kann daher nur auf verschiedenen Ebenen der Diversifizierung erreicht werden. Beim IDS-System sind dies die

Der eher ergebnis­verflachenden Wirkung der Diversifizierung steht dem gegenüber die ergebniserhöhende Wirkung der Long/Short-Investitionsmöglichkeit von Futures (oder Optionen).

Nur durch die Tatsache, dass in beiden Richtungen gehandelt werden kann - mit dem Trend und gegen den Trend - , ist es möglich, ein höheres Ergebnis als das Index-Ergebnis zu erreichen.

Auf Basis dieser Prinzipien sind eine ganze Reihe von praktischen Umsetzungen möglich. Um Verwechslungen auszu­schließen und zur eindeutigen Nachvollziehung der Ergebnisse aus den tatsächlichen Kursen der Vergangenheit hat jede System­variante eine unverwechselbare Kennzeichnung, die den Inhalt der Variante widerspiegelt.

Die IDS-Kennzeichnung beginnt derzeit mit

"8er Kombi"

Aus der Fülle möglicher Handelssysteme haben wir 8 Systeme ausgearbeitet, die zusammen­passen, d.h. die unter­schiedliche Börsen­lagen abbilden und daher in der Summe eine geringere Standard­abweichung aufweisen als jedes einzelne System, das wiederum lang­fristig mindestens so gut performt wie der zugrunde­liegende Index. Diese Auswahl von (nur) 8 Handels­systemen ist dabei lediglich technisch bedingt. Wir selbst haben bereits 20 Systeme entwickelt, die prinzipiell einsetzbar sind. Mit entsprechender Computer­leistung wäre eine weitere Optimierung und die Ausdehnung auf weitere Zeit­rahmen und Märkte denkbar und wahrscheinlich.

2. Die Risikoentscheidung (leverage)

Das absolute Ergebnis des IDS-Systems wird von der gewählten leverage (Hebel) bestimmt.

IDS H(1-9)

Prinzipiell möglich ist der Verzicht auf einen Hebel ("H1"=Basisversion) genau so wie der Einsatz eines hohen Hebels ("H9"). Das Chancen-Risiko-Verhältnis, z.B. gemessen an der Sharpe Ratio, ist in allen Varianten nahezu gleich: Der mögliche höhere Ertrag wird in aller Regel durch eine höhere Schwankungs­breite (Standard­abweichung) ermöglicht/erkauft. Die Wahl des Hebels hat daher an der individuellen subjektiven Risiko­präferenz zu erfolgen sowie an den eigenen Rahmen-/Rand­bedingungen (z.B. durch gesetzliche Grenzen).

Die externen Gutachten wurden alle unter dem Gesichts­punkt des geringsten Risikos (H1=Basisversion) erstellt. Unser eigener Einsatz richtet sich dagegen nach dem höchsten Ertrag, der möglich ist, ohne die Schwankungs­breite des DAX zu über­schreiten (H9). In der Praxis haben wir damit bisher das System­ergebnis von H6 erreicht. Dieses Verhältnis von 2/3 Praxis­ergebnis zu System­ergebnis (vergleichbar mit einem „Wirkungsgrad“ in der Technik) ist auf einen Verlust durch Transaktions­kosten und Slippage zurückzuführen. Institutionelle Anleger könnten durch direkten Börsen­zugang sowie verstärktem Ressourcen­einsatz somit das Praxis­ergebnis noch erhöhen.

3. Die Money-Management-Regeln

Das gegenwärtige IDS-Börsenhandels­system basiert nicht auf einer "Buy and Hold"-Strategie, also einer langfristigen und einmaligen Entscheidung, sondern auf Variabilität und Festlegung eines Zeitrahmens. Entsprechend zu unseren bisherigen technischen Möglichkeiten sind alle Subsysteme auf einen mittleren Rahmen ausgerichtet (kein High-Speed-Handel, kein Buy-and-Hold). Die Einzel­entscheidungen (Dauer zwischen An- und Verkauf mit einem Teil des Gesamt­kapitals), also die Trades, dauern in der Regel zwischen einigen Stunden und einigen Tagen, in wenigen Fällen einige Wochen. Den Transaktions­kosten kommt daher eine wesentliche Bedeutung zu.

Zum Einsatz und der Verteilung des Handels­kapitals wurden bisher 3 Regeln erarbeitet, die sich als sehr nützlich erwiesen haben. Sie werden in der Kenn­zeichnung mit "m/o" ausgewiesen, also "mit" oder "ohne".

Bei unserem eigenen Handel wenden wir alle 3 Prinzipien an (Kapitalausgleich: „KA“, Gewinn­mitnahmen: „GM“ sowie Progression und Degression: „PD“). Damit wurde erreicht, dass im Durch­schnitt nur 4 der 8 Systeme jeweils gleich­zeitig im Einsatz sind und wir im Durchschnitt nur an der Hälfte aller Tage handeln.

Somit gilt:

   8 Subsysteme (z.B. "8er Kombi")
+ 1 Risikopräferenz (z.B. "IDSH9")
+ 3 Money-Management-Regeln (z.B."mKAmGMmPD")
= 12 Entscheidungen = Aktuelle Systemvariante


Die Umsetzung des IDS-Systems hat sich im Laufe der Jahre immer weiter­entwickelt: Auf der Basis der immer gleichen Subsysteme wurden immer mehr Money-Management-Techniken entwickelt, die die Ergebnisse des Systems kontinuierlich verbesserten, wie nachfolgende Übersicht zeigt:

8er kombi varianten vs dax 2011

Die 1. MM-Technik (im Chart grau) ist die älteste der Techniken. Sie wird seit vielen Jahren eingesetzt und bewirkt, dass kein einzelnes Subsystem wert­bestimmend ist, sondern die Gesamtheit der Subsysteme.
Ab August 2018 wurde die 2. MM-Technik angewandt (im Chart orange) und ab November 2019 die 3. MM-Technik (im Chart violett). Diese beiden Techniken stabilisieren die Ergebnisse.
Unser eigenes Ergebnis (im Chart grüne Linie) zeigt, dass wir auf Basis der neuen MM-Techniken noch weiteres Entwicklungs­potenzial haben, insbesondere durch Senkung der Slippage und die Expansion in weitere Weltmärkte.