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Die Wirkung des AVG-Börsenhandelssystems

Die Jahre 2018 und 2019 zeigen in ihrer Summe deutlich die Leistung und die Vorzüge des AVG-Systems sowie den Grund dazu:

31.12.2017 2018 2019 2018+2019
DAX - 18,3% + 25,5% + 2,6%
(12.917) (10.558) (13.249)
AVGH9mKAmGM + 33,3% + 27,3% + 69,6%
(Systemanteilswert) (618) (824) (1.048)

Das AVG-Börsenhandelssystem hat seinen größten Vorteil in Abschwung­phasen, also in Zeiten breitflächiger Kursverluste. In guten Zeiten kann das AVG-System mithalten.

Zusammengefasst ergibt sich ein deutlich besseres Ergebnis als beim Index.

Dieses Muster kann seit 1999 - also über die gesamten letzten 20 Jahre hinweg - nachvollzogen werden. Es ist systemimmanent und kann auch tatsächlich so realisiert werden. Unser eigenes Handelsergebnis seit 1.8.2018 mit dem AVG-System lautete so:

31.07.2018 1.8.-31.12.2018 2019 2018+2019
DAX - 17,5% + 25,5% + 3,5%
(12.806) (10.558) (13.249)
Ist-Ergebnis KARRIERE AG + 24,4% + 23,5% + 53,6%
(Realisierte Kursgewinne nach Transaktionskosten)

Entwicklung des Börsenhandelssystems

1. Die kurzfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (seit dem Verwertungsbeschluss 08/2018)

Am 27. Juli 2018 hat die Mitgliederversammlung der AVG eG einstimmig beschlossen, ihr Börsenhandels­system in einem Investment­fonds einem breiten Publikum anzubieten und die AVG eG aufzulösen. Seit seinem praktischen Einsatz im August 2018 hat das AVG-Börsenhandels­system H9mKmGM/mPD für uns als bisher alleinigem Lizenznehmer der AVG bis 31.01.2020 in 18 Monaten ein Plus von +62,7% erbracht (DAX in der gleichen Zeit: +1,4%). Allein der letzte Monat (Januar 2020) produzierte ein Plus von +5,9%, während der DAX um -2% nachgab:

8er kombi mpd 1807 2001

Die von der KARRIERE AG in der Praxis verwendete Systemvariante ist jedoch nur eine der vielen möglichen System­varianten. Je nach Risiko­bereitschaft des Anwenders oder entsprechend den gesetz­lichen Rahmen­bedingungen kann das System in 9 Risiko­klassen gehandelt werden, die nach den gleichen Prinzipien arbeiten, sich aber in den möglichen Ausschlägen nach oben und unten unterscheiden. Dies verdeutlicht beispiel­haft der Vergleich des System­ergebnisses dieser Risiko­klassen für den gleichen Zeit­raum der letzten 18 Monate:

Ergebnis p.a. Größter
Rückschlag
Längste
Rückschlagdauer
Sharpe
Ratio*)
(z.Vgl.) DAX***) + 0,9% - 18,9% 15 Monate 0,06
Risikoklasse 2**) + 13,3% - 5,5% 2 Monate
Risikoklasse 3**) + 24,5% - 8,1% 2 Monate
Risikoklasse 4**) + 29,8% - 11,5% 4 Monate
Ist-Erg. KARR AG****) + 43,9% - 16,8% 5 Monate 1,63
Risikoklasse 9**) + 68,1% - 22,1% 4 Monate
*) Die Sharpe Ratio ist eine weit verbreitete finanz­wissenschaftliche Kennzahl zur Messung von Chancen und Risiken. Ein Wert unter 1 bedeutet, dass die Risiken die Chancen überwiegen, ein Wert größer 1 bedeutet, dass die Chancen die Risiken überwiegen. **) Systemvariante AVGHXmKAmGMmPD bis 31.12.2019 ***) Aktueller Stand per 31.01.2020 ****) Ergebnis KARR AG teilweise mit AVGH0mKAmGM erzielt, erst ab 01.11.2019 AVGH0mKAmGMmPD

Die hohe Sharpe-Ratio zeigt, dass das AVG-System nicht nur profitabel ist, sondern auch relativ sicher. Innerhalb von 10 Jahren haben wir ein Handelssystem geschaffen, das die zugrundeliegenden Indices sowohl in der Performance übertrifft als auch das Risiko - die Rückschläge - erheblich reduziert in Höhe und Dauer.


2. Die mittelfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (2010 - 2019)

Seit Dezember 2010 investieren wir ausschließlich in die Futures von DAX und Dow Jones. Dabei ist die Verbesserung des jeweils eingesetzten aktuellen Systems eine andauernde Aufgabe. Der tatsächliche Handels­einsatz erfolgt bei uns zu der zum jeweiligen Zeitpunkt besten bekannten und in einem Langfrist­vergleich getesteten Systemvariante.

Die Investitionen im Zeitraum 12/2010 – 07/2018 (im nachfolgenden Chart violett dargestellt) erfolgte in diversen Ausgestaltungen der Variante „8er Kombi AVGH9mKA“. Die Investitionen im Zeitraum 08/2018 – 10/2019 erfolgten durchgehend mit der Variante „8er Kombi AVGH9 mKA mGM“ (im Chart grün dargestellt).

Ab November 2019 kam eine weitere Verbesserung hinzu, die bei mindestens gleichem langfristigen Ertrags­potenzial zu einer wesentlichen Verkürzung der Rückschlags­dauer führt und das Risiko einer Investition in die Indices weiter reduziert.

Dieses ab 11/2019 eingesetzte System AVG H9 mKA mGM mPD
im Vergleich zum Index DAX

AVG DAX
Systemergebnis 12/2010 - 01/2020 644% 94%
Rendite p.a. 24,5% 7,5%
Maximale Rückschlagszeit (Monate) 18 24
Positive Monate 72,7% 57,3%
Standardabweichung p.m. 7,7% 4,2%
Standardabweichung p.a. 26,5% 14,5%
Sharpe Ratio (mtl. Basis) 1,63 0,06

System 8er kombi mpd 2001
Linke Skalierung: Einheitswert (in der Praxis ein Vielfaches davon)

3. Die langfristige Entwicklung des AVG-Börsen­handelssystems (1999 - 2019)

Die letzten 20 Jahre haben an der Börse alles gebracht, was vorkommen kann und auch alles, was nicht vorkommen sollte: So stieg der DAX in den 90er Jahren fast ins damals Unermessliche („New Economy“) bis auf über 8.000 Punkte in 2000 (allein in den 6 Monaten vor dem Höchststand stieg er um 60%), um dann aber für viele Menschen unverständlicher­weise in den darauf folgenden Jahren auf etwa 2.200 abzustürzen – er verlor über 72% seines Wertes vom März 2000 (Dieser Absturz wurde in der Geschichte des neu­zeitlichen Aktien­handels nur ein einziges Mal unterboten, nämlich in der Weltwirtschafts­krise der Jahre 1929 – 1932, ausgehend vom amerikanischen Dow Jones). Der DAX erholte sich dann wieder und erreichte auch im Jahr 2007 die Marke von 8.000 Punkten, nur um kurz darauf im Rahmen der Finanz­krise 2008 wieder auf unter 4.000 Punkte abzustürzen. Erst 2013 erreichte er wieder nachhaltig dieses 8.000er Niveau, stieg weiter bis auf 13.000 Punkte in 2015 und stagniert seitdem auf diesem Niveau oder leicht darunter.

Alle Risikoklassen des AVG-Börsen­handels­systems liegen auch über den gesamten 20-Jahres-Zeitraum hinweg in ihrer Performance über dem Index. In der Risikoklasse 1 betrug der größte Rückschlag maximal 5% und dauerte nur 367 Handelstage, also weit weniger als 2 Jahre. In der Risikoklasse 2 betrug der größte Rückschlag nur 10%. In der höchsten Risikoklasse 9 betrug der größte Rückschlag – 31,7% und dauerte 26 Monate. Der Rückschlag (Draw Down) lag also auch hier unter dem Indexwert, sowohl in der Höhe als auch in der Dauer.

Das AVG-Börsenhandels­system ist weiter ausbaufähig. Die Prinzipien des Systems erlauben auch die Investition in andere Indices wie auch in andere Märkte. Die weitere Diversifikation bei den Subsystemen und in möglichst viele Märkte in verschiedenen Ländern eröffnet zusätzliche Ertrags­perspektiven für große, international aufgestellte Anwender unseres Systems. Das AVG-Börsen­handels­system schlägt den Index auch im 20-Jahres-Vergleich und damit in allen Betrachtungs­zeiträumen:

Kurzfristige
Bewertung
Mittelfristige
Bewertung
Langfristige
Bewertung
(Praktischer
Einsatz der aktuellen System­variante)
(Theoretischer
Einsatz der aktuellen System­variante)
(Theoretischer
Einsatz der aktuellen System­variante)
08/2018 -
01/2020
12/2010 -
07/2018
10/1999 -
11/2010
Zeitraum Monate 18 92 134
Zeitraum Gesamt ____________ 20 Jahre 4 Monate ____________
(Realisierte und bestätigte Kurs­gewinne nach Trans­aktions­kosten) (Anpassung der tatsächlichen Kurs­gewinne an die System­variante) (Backtesting der Systemvariante auf Basis der tat­säch­lichen Kurs­entwicklung)
AVGH6
mKAmGMmPD
AVGH6
mKAmGMmPD
Aktuelles Ist-Ergebnis
Januar 2020 +5,4%
Gesamtertrag +62,7% 1338% 3418%
p.a. +38,3% 41,0% 37,6%
pos./neg. Monate 13 / 5 75 / 17 111 / 23
% pos. Monate 72,2% 81,5% 82,8%
Max. Rückschlag -15,5% -27,5% -26,5%
Max. Rückschlagsdauer 5 Monate 12 Monate 8 Monate
Standardabw. p.Tag 1,5% 1,6% 1,5%
Standardabw. p.a. 23,9% 25,6% 24,3%
Sharpe Ratio 1,60 1,63 1,55


Das AVG-Börsenhandelssystem im Vergleich mit Investmentfonds

Der 1-Jahresvergleich

System 8er kombi vgl fonds 1yr

Unsere Bewertung:

In einem guten Börsenjahr wie 2019 (DAX +25,3%) kann das AVG-Ergebnis (zu lang­fristigen Vergleichs­zwecken die System­variante AVGH9mKAmGM, die von uns bis 10/2019 eingesetzt wurde) mit den besten deutschen Investment­fonds mithalten.

Der 3-Jahresvergleich

System 8er kombi vgl fonds 3yr

Unsere Bewertung:

Der 3-Jahres-Zeitraum 2017-2019 wird geprägt vom Verlustjahr 2018 (DAX -18,3%) und damit kann das AVG-System (zu langfristigen Vergleichs­zwecken die gleiche System­variante AVGH9mKAmGM, die von uns bis 10/2019 eingesetzt wurde) seine große Stärke ausspielen: Die Vermeidung von Verlusten in Verlustjahren!


Der 5-Jahresvergleich

System 8er kombi vgl fonds 5yr

Unsere Bewertung:

Der 5-Jahres-Zeitraum 2015-2019 wird geprägt von Verlust- wie Gewinnjahren bei den Aktienindices. Damit konnte das AVG-System (zu langfristigen Vergleichs­zwecken die gleiche System­variante AVGH9mKAmGM, die von uns bis 10/2019 eingesetzt wurde) seine große Stärke ausspielen: Die Vermeidung von Verlusten in Verlustjahren, und damit die Vermeidung eines großen Aufholbedarfs!


Der Aufbau des AVG-Börsenhandelssystems

Performance und Risikoreduzierung des AVG-Börsen­handels­systems sind weit über­durch­schnittlich. Diese Handels­systematik übertrifft insbesondere die zugrunde­liegenden Indices in hohem Maße sowohl kurz-, mittel- und langfristig, also zuverlässig. Dieses Ergebnis bedarf einer Begründung.

Zielsetzung der Entwicklung des AVG-Börsenhandels­systems war, ein automatisiertes Handels­system zu schaffen, das die Börsen­dynamik erhält, aber die Wert­schwankungen vermindert und damit insbesondere für die private Alters­vorsorge besser geeignet ist als andere börsen­basierte Angebote.

3 Faktoren bestimmen das Ergebnis des AVG-Systems für jeden Anwender:

  1. Die Subsysteme
  2. Die Risikoentscheidung (leverage)
  3. Die Money-Management-Regeln


1. Die Subsysteme

Grundlegend für das AVG-System ist die Beobachtung, dass die Börse ein zufalls­gestörtes Schwingungs­system ist und es deshalb kein einzelnes Regel­system geben kann, das alle Börsen­lagen zugleich erfolgreich abbilden kann. Die Ziel­setzung der Verminderung der Wert­schwankungen kann daher nur auf verschiedenen Ebenen der Diversifizierung erreicht werden. Beim AVG-System sind dies die

Der eher ergebnis­verflachenden Wirkung der Diversifizierung steht dem gegenüber die ergebniserhöhende Wirkung der Long/Short-Investitionsmöglichkeit von Futures (oder Optionen).

Nur durch die Tatsache, dass in beiden Richtungen gehandelt werden kann - mit dem Trend und gegen den Trend - , ist es möglich, ein höheres Ergebnis als das Index-Ergebnis zu erreichen.

Auf Basis dieser Prinzipien sind eine ganze Reihe von praktischen Umsetzungen möglich. Um Verwechslungen auszu­schließen und zur eindeutigen Nachvollziehung der Ergebnisse aus den tatsächlichen Kursen der Vergangenheit hat jede System­variante eine unverwechselbare Kennzeichnung, die den Inhalt der Variante widerspiegelt.

Die AVG-Kennzeichnung beginnt derzeit mit

"8er Kombi"

Aus der Fülle möglicher Handelssysteme haben wir 8 Systeme ausgearbeitet, die zusammenpassen, d.h. die unter­schiedliche Börsen­lagen abbilden und daher in der Summe eine geringere Standard­abweichung aufweisen als jedes einzelne System, das wiederum lang­fristig mindestens so gut performt wie der zugrunde­liegende Index. Diese Auswahl von (nur) 8 Handels­systemen ist dabei lediglich technisch bedingt. Wir selbst haben bereits 20 Systeme entwickelt, die prinzipiell einsetzbar sind. Mit entsprechender Computer­leistung wäre eine weitere Optimierung und die Ausdehnung auf weitere Zeit­rahmen und Märkte denkbar und wahrscheinlich.

2. Die Risikoentscheidung (leverage)

Das absolute Ergebnis des AVG-Systems wird von der gewählten leverage (Hebel) bestimmt.

AVG H(1-9)

Prinzipiell möglich ist der Verzicht auf einen Hebel ("H1") genau so wie der Einsatz eines hohen Hebels ("H9"). Das Chancen-Risiko-Verhältnis, z.B. gemessen an der Sharpe Ratio, ist in allen Varianten nahezu gleich: Der mögliche höhere Ertrag wird in aller Regel durch eine höhere Schwankungs­breite (Standard­abweichung) ermöglicht/erkauft. Die Wahl des Hebels hat daher an der individuellen subjektiven Risiko­präferenz zu erfolgen sowie an den eigenen Rahmen-/Rand­bedingungen (z.B. durch gesetzliche Grenzen).

Die externen Gutachten wurden alle unter dem Gesichts­punkt des geringsten Risikos (H1) erstellt. Unser eigener Einsatz richtet sich dagegen nach dem höchsten Ertrag, der möglich ist, ohne die Schwankungs­breite des DAX zu über­schreiten (H9). In der Praxis haben wir damit bisher das System­ergebnis von H6 erreicht. Dieses Verhältnis von 2/3 Praxis­ergebnis zu System­ergebnis (vergleichbar mit einem „Wirkungsgrad“ in der Technik) ist auf einen Verlust durch Transaktions­kosten und Slippage zurückzuführen. Institutionelle Anleger könnten durch direkten Börsen­zugang sowie verstärktem Ressourcen­einsatz somit das Praxis­ergebnis noch erhöhen.

3. Die Money-Management-Regeln

Das gegenwärtige AVG-Börsenhandels­system basiert nicht auf einer "Buy and Hold"-Strategie, also einer langfristigen und einmaligen Entscheidung, sondern auf Variabilität und Festlegung eines Zeitrahmens. Entsprechend zu unseren bisherigen technischen Möglichkeiten sind alle Subsysteme auf einen mittleren Rahmen ausgerichtet (kein High-Speed-Handel, kein Buy-and-Hold). Die Einzel­entscheidungen (Dauer zwischen An- und Verkauf mit einem Teil des Gesamt­kapitals), also die Trades, dauern in der Regel zwischen einigen Stunden und einigen Tagen, in wenigen Fällen einige Wochen. Den Transaktions­kosten kommt daher eine wesentliche Bedeutung zu.

Zum Einsatz und der Verteilung des Handels­kapitals wurden bisher 3 Regeln erarbeitet, die sich als sehr nützlich erwiesen haben. Sie werden in der Kenn­zeichnung mit "m/o" ausgewiesen, also "mit" oder "ohne".

Bei unserem eigenen Handel wenden wir alle 3 Prinzipien an (Kapitalausgleich: „KA“, Gewinn­mitnahmen: „GM“ sowie Progression und Degression: „PD“). Damit wurde erreicht, dass im Durch­schnitt nur 4 der 8 Systeme jeweils gleichzeitig im Einsatz sind und wir im Durchschnitt nur an der Hälfte aller Tage handeln.

Somit gilt:

   8 Subsysteme (z.B. "8er Kombi")
+ 1 Risikopräferenz (z.B. "AVGH9")
+ 3 Money-Management-Regeln (z.B."mKAmGMmPD")
= 12 Entscheidungen = Aktuelle Systemvariante